schmitz+möbus kollektiv präsentiert: „3 Schwestern #VollerLiebeImKampfmodus“

Maastrichter Salon schmitz+möbus kollektiv

Ein Küchentisch, zwei Stühle, zwei Schwestern: In „3 Schwestern #voller Liebe im Kampfmodus“ geht es um Schwesternschaft, um die Besonderheit und Intensität dieser speziellen Beziehung.

Der anregende Theaterabend zeigt eine moderne Perspektive auf sich stetig wandelnde Schwesterbeziehungen und schärft den Blick des Publikums auf die eigenen familiären Strukturen: Welche Konsequenzen hat es für den eigenen Lebensweg, Schwester zu sein? Welches Rollenverständnis ergibt sich daraus, welche gesellschaftlichen Projektionen gibt es? Ob genetische Nähe oder emotionale Verbundenheit: Schwesternbeziehungen sind anrührend, erstaunlich, machen manchmal ratlos und stets neugierig. Schwestern teilen die gleichen Erlebnisse, doch dahinter verbergen sich immer auch zwei Wahrheiten.

Ein Küchenradio, eine Obstschale, ein Playmobilhaus und zwei Handbeamer führen durch die szenische Umsetzung. Mittels einer Livekamera werden die intimen Inhalte transportiert, Bilder von Kindheitsorten entstehen.
Interviews aus dem engen familiären Umkreis, dokumentarisches Material, literarische Erinnerungen, fiktive Erzählungen und Videoprojektionen werden durch spielerische Szenen ergänzt und bringen Situationen zurück, in denen gelacht, gestritten und gemeinsam gelebt wurde.

Die Theatermacherinnen Anna Möbus und Franziska Schmitz sind keine Schwestern, haben aber eine Gemeinsamkeit in ihren familiären Biografien: In beiden Familien ist ein Geschwister durch einen Unfall verstorben. In ihrem ersten gemeinsamen Stück untersuchen Anna Möbus und Franziska Schmitz, wie der Verlust sich auswirkt. Basis dafür sind sehr persönliche Interviews mit Familienmitgliedern verschiedener Generationen. Was löst ein solch traumatisches Erlebnis wie der Verlust der Schwester aus? Verrücken sich die innerfamiliären Positionen?

Credits
Schauspiel/ Konzept/Organisiation: Anna Möbus + Franziska Schmitz | Regie/ Konzept: Andrea Bleikamp | Choreographie: Sophie Killer | Dramaturgie: Rosi Ulrich | Video: Videokiosk
In Kooperation mit WEHR51
Förderer Kulturamt Mannheim, LBBW Stiftung, Fonds darstellende Künste (Neustart Kultur #takeaction, Wiederaufnahmeförderung #Take Heart), NRW-Stipendium

Über das schmitz+möbus kollektiv
Anna Möbus ist freischaffende Schauspielerin. Seit ihrem Diplom 2013 spielte sie in zahlreichen Theater- und Filmproduktionen. Daneben führt sie Regie, arbeitet mit Laienschauspielern und Schauspielstudierenden und ist als Dozentin tätig (u.a. Theaterproduktion PEEPSHOW, eingeladen zum Kaltstart Festival; Gastdozentin für Szenenstudien Alanus Hochschule; Regie Greizer Theaterherbst; Gründung und Leitung der Akademie für angewandte Schauspielkunst Bonn). www.annamoebus.de

Franziska Schmitz ist als freischaffende Schauspielerin, Sprecherin und Performerin neugierig auf das Abseits der großen Theaterbühnen und das Verbinden unterschiedlicher Sparten. Sie war als Sprecherin für den SWR tätig und hatte als Schauspielerin Engagements für Gastspiele, u.a. am Jungen Ensemble Stuttgart, dem Freien Werkstatt Theater Köln, KUENDAproductions, dem Eintanzhaus Mannheim und dem Theaterhaus Mannheim. Daneben konzipiert sie seit 2016 als Gründerin und Künstlerin des Duos Marie M. generationenübergreifende Konzert-Theaterproduktionen sowie das PopUpStage-Festival PUSS, das performative und musische Künste im öffentlichen Raum zusammenbringt.
www.franziskaschmitz.de

Mi, 29. Juni20:00 Uhr Erwachsene
, Performance

Weitere Termine

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Ort

Maastrichter Salon
Maastrichter Straße 17
50672 Köln

Besetzung

Anna Möbus
Franziska Schmitz

Stab

Regie/ Konzept:
Andrea Bleikamp
Choreographie:
Sophie Killer
Dramaturgie:
Rosi Ulrich
Video:
Videokiosk In Kooperation mit WEHR51

Bilder