Störfall - theatrales Gedankenspiel mit Kommentarfunktion

Theater Tiefrot disdance project

Von disdance project nach Christa Wolf.

Es passieren zwei Störfälle an einem Tag. Ein Reaktorunglück und eine Gehirn-OP. Es entfaltet sich ein innerer Monolog, der in eine lustvolle Suche nach unserer Verantwortung als Menschen führt. Das Stück spannt den Bogen bis in die heutige Klimakrise und fordert das Publikum zur Selbstbefragung heraus.
Sind wir bereit, alles zu ändern, nur weil heute so ein … ?

Die Inszenierung verwebt Hörspiel, Schauspiel, Tanz und Videokunst. Die Zuschauer:innen können ihre Gedanken mit dem eigenen Smartphone vor Ort live auf die Bühne schicken und so das Geschehen mitgestalten.

„Die kritische Situation für einen nahestehenden Menschen und die Frage nach den Auswirkungen des Reaktorunfalls vernetzen sich zu einem unkontrollierbaren Sinnen-GAU, der die Dämme des Verstands überflutet.” (Choices/ T. Dahl)
„Nachdenken von Christa W.: über den Nutzen und die Gefährdung durch die Atomforschung, über den Fortschrittswillen und die Verantwortungslosigkeit der Menschheit, (...) Nachdenken über unseren eigenen Lebensstil: Was können wir uns ohne schlechtes Gewissen erlauben?” Hinsehen oder Weggucken? — Angucken!” (D. Zimmermann/ NRW Theatermail)
„Das ist kein gutes, das ist grandioses Theater.” (O-Ton Magazin/ M. Zerban)

Zusätzlich um 11:00 Uhr am 10. + 11.02.2022 (nur nach Absprache/ Reservierung)
 

Do, 10. Februar20:00 Uhr Erwachsene
, Tanz
, Schauspiel
, Jugend
,

Weitere Termine

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Ort

Theater Tiefrot
Dagobertstraße 32
50668 Köln
Details

Besetzung

Schauspiel | Tanz | Sprecherin: Paula Scherf

Stab

Regie/ Video/ Sound/ Programmierung: André Lehnert
Choreografie: Paula Scherf
Textfassung/ Ausstattung: Paula Scherf & André Lehnert
Assistenz/ Bühnenbau/ Lichtassistenz: Taeyeon Kim/ Mohammad Ahrari/ Emil Lehnert
Recherche/ Mitarbeit Programmheft: Thomas Hupfer
Produktion: disdance project gUG
Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit Hansgünther Heyme

Bilder

Weitere Angaben

Förderer: Kulturamt der Stadt Köln, NRW Kultursekretariat, Ministerium für Wissenschaft und Kultur NRW, Rheinenergie Stiftung Kultur.

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