#kulturerhalten

Liebes Publikum,

hier geht mit diesem Monat eine Reise zu Ende. Deshalb wenden wir, der Verein für darstellende Künste Köln, uns hiermit an Sie.

Über 6 Jahre haben wir Sie auf www.theater.koeln über das umfangreiche Programm fast aller Kölner Häuser und Freien Gruppen informiert. Ein deutschlandweit einmaliges Theaterkultur-Verzeichnis einer Stadt.

Weiter geht es nun auf www.qultor.de - das ist das neue Portal für Freie Kunst und Kultur in Köln.

Der Verein für darstellende Künste Köln (VdK), vormals Kölner Theaterkonferenz e.V., hat für die Zukunft beschlossen, die umfangreichen Funktionen des neuen Portals zu nutzen und lädt Sie herzlich ein, sich dort ab sofort über den Kölner Spielplan zu informieren.

Vielen Dank für Ihre Treue! Bedanken möchten wir uns auch für die umfassende Unterstützung unserer Sponsoren, allen voran die RheinEnergie AG, sowie bei allen Beteiligten für die Mitarbeit am Projekt theater.koeln!

Bleiben Sie uns gewogen! Gehen Sie ins Theater! Kommen Sie zur 20. Kölner TheaterNacht am 24.09.2022!

TRUDE HERR, oder: Es ist besser, in der Sahara zu verdursten, als in Köln-Lindenthal zu sitzen und auf die Rente zu warten

Theater im Bauturm Theater im Bauturm

Bewundert viel und viel gescholten: Auf kaum eine Person der jüngeren Kölner Stadtgeschichte trifft Goethes berühmtes Wort wohl so zu wie auf Trude Herr.
Zunächst als kritische Büttenrednerin im Nachkriegskarneval gefeiert, kam sie schon bald nur noch schwer vom Stereotyp der korpulenten Ulknudel los. Da sie nirgends ein Theater fand, das ihrer Vision angemessen war, baute sie sich selbst eines: Im Theater im Vringsveedel war sie von 1977 bis 1986 als Schauspielerin, Autorin, Regisseurin, Kostümbildnerin, Requisiteurin und Managerin tätig, um auf diese Weise das Volkstheater neu zu erfinden – doch für viele Kölner war diese Erfindung zu drastisch und zu ordinär. Trude Herrs Verhältnis zu ihrer Heimatstadt blieb stets ambivalent: Immer wieder drehte sie Köln den Rücken, um ambitionierte Filmprojekte in der Sahara zu realisieren oder auf die Fidschi-Inseln auszuwandern, gleichzeitig jedoch sang sie mit Niemals geht man so ganz und Die Stadt Hymnen der kritischen Liebe zu Köln. Heute ist es an der Zeit, Trude Herr als Performerin neu zu entdecken, deren radikale Zurschaustellung von femininer Selbstbestimmtheit dafür sorgt, dass Vringsveedel und Sahara gleichermaßen Ort existentieller Erfahrung sein können: „Im Zentrum ihrer Stücke steht immer eine dicke Frau. Sie spielt immer ums Überleben.“ (Jürgen Flimm)

Premiere: Sa, 30. September 2017

Fr, 22. Oktober20:00 Uhr Erwachsene
, Schauspiel
, Jugend
,

Weitere Termine

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Ort

Theater im Bauturm
Aachener Straße 24-26
50674 Köln
Details

Besetzung

Matthias Buss
Sebastian Kreyer

Stab

Inszenierung:
Sebastian Kreyer
Kostüm:
Maria Roers
Bühnenbild:
Thomas Dreissigacker
Musik:
Valerij Lisac
Video:
Valerij Lisac
Regieassistenz:
Hannah Greve

Bilder

Weitere Angaben

Stückentwicklung von Sebastian Kreyer und Ensemble

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