MIRA 10_Ikonen

tANZfAKtUR MIRA

ABOUT
MIRA 10_Ikonen ist inspiriert von den Fotografien zeitgenössischer Künstlerinnen zwischen Phantasmen und Realität, Dystopie und Utopie. Frauencharaktere, die die Komplexität der Rollenbilder in ihrer Unvereinbarkeit zeigen. Die Performance dreier sehr verschiedener Frauen verwandelt die ausdrucksstarke Bildsprache in eigene Ikonen. Im Fokus steht die Spannung zwischen Perfektion und menschlichen Schieflagen, die Unvollkommenheit des strauchelnden Körpers und des kämpfenden Geistes. Eine tänzerische Komposition auf der Suche nach dem Subjekt in der Objektifizierung und nicht zuletzt eine kritische Reflektion des Strebens nach Perfektion in der modernen Gesellschaft.

MIRA
MIRA entwickelt vielschichtige Inszenierungen von hoher Sensibilität und intensiver Bildsprache. Innen und Außen werden in den Dialog gebracht, es wird sichtbar, was unter die Haut geht, und spürbar, was nicht fassbar ist. Experimentell und feinfühlig lotet MIRA seit 2009 Grenzen aus – ob imaginär oder räumlich, zwischen den Genres, persönlich und zwischenmenschlich. MIRA verlässt das gewöhnliche Bühnenerlebnis und entwickelt anhand des Konzeptes ein eigenes künstlerisches, ästhetisches Raumerlebnis durch die Auswahl besonderer Räumlichkeiten bzw. speziell entwickelter Rauminstallationen. Im inhaltlichen Konzept verschmelzen alle Elemente zu einem Gesamtkunstwerk: Choreografische Performance und Musik sowie die visuelle Idee in Form der Rauminstallation werden in einen engen künstlerischen Dialog gesetzt. In der projektbezogenen Zusammenarbeit mit Künstler:innen verschiedener Genres und den Performer:innen gestaltet die Choreografin einen intensiven Dialog, der eine vertiefte interdisziplinäre und gemeinschaftliche Zusammenarbeit ermöglicht.

MIRA 10_Ikonen ist eine Produktion von MIRA. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR, vom NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste aus Mitteln des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Kulturamt der Stadt Köln und der Kunststiftung nrw.

Koproduziert von der Tanzfaktur Köln. In Kooperation mit Barnes Crossing – Freiraum für TanzPerformanceKunst im Kunstzentrum Wachsfabrik.

Die Produktion basiert auf einer Recherche, gefördert vom NRW KULTURsekretariat aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und koproduziert vom tanz.tausch – tanz- und performance festival köln.

Premiere: Do, 02. September 2021

Fr, 03. September20:00 Uhr Erwachsene
, Tanz
, Performance

Weitere Termine

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Ort

tANZfAKtUR
Siegburger Straße 233w (Hinterhof)
50679 Köln
Details

Stab

Künstlerische Leitung / Choreografie: Julia Riera
Tanz: Odilie Foehl, Charlotte Petersen, Mijin Kim
Musik: Philip Mancarella
Kostüm- und Bühnenbild: Thomas Wien-Pegelow
Dramaturgie: Thomas Falk, Elsa Weiland
Licht: Markus Becker
Management: Caroline Skibinski
Produktionsleitung: Lena Busse
Fotografie / Design: Hans Diernberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Mechtild Tellmann
Videografie: Julia Franken

Bilder

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