Aischylos/Marinetti: Prometheische Kultur

Orangerie Theater K.Szabó/F.A.C.E. Visual Performing Arts

Intermediale Inszenierung

Kunst Design und Technik – Zeichen verändern die Wirklichkeit. Prometheus ist das Ur-Zeichen für den Glauben an die Vernunft des Menschen. Hat dieser Glaube noch Gültigkeit?

Ein Stück über Prometheus und seinen Glauben an die Menschheit, an ihr großes Projekt eine bessere Welt zu bauen ohne Leid – Ein Stück über den gefährlichen Umgang des homo technicus mit digitaler Technik und mit analogem Schmerz.

Ist die prometheische Kultur am Ende? Die Götter sind tot, die Futuristen bejubeln die Geschwindigkeit wie einen Götzen, der Faschismus ist gemacht. Wo sind die vernunftbegabten Menschen? Soll die Passionsgeschichte Prometheus sinnlos gewesen sein?

Die Menschen erheben ihre Stimme gegen die Untätigkeit der Zeit. Verhüllen sich mit Masken oder stehen da und zeigen Gesicht. Sie schweben, brennen in der Luft.

Kristóf Szabó und das F.A.C.E. Ensemble kombinieren Video, Performance, Sprache und Musik und schaffen auf diese Weise intermediale Werke, eines der spannendsten Phänomene unserer Zeit. Auch diesmal steht ein umfassendes Erleben im Mittelpunkt, das sämtliche Sinne anspricht.

Pressestimme:
“K. Szabó F.A.C.E. Ensemble: verwirrend, unfassbar, nachdenklich, gefährlich, elektrisierend.“ T. Hildebrandt Rheinerlei.de 2018

Premiere: Sa, 24. Oktober 2020

Sa, 31. Oktober20:00 Uhr Erwachsene
, Performance

Weitere Termine

Do | 29. Okt 2020 | 20:00
Fr | 30. Okt 2020 | 20:00
So | 01. Nov 2020 | 18:00

Ort

Orangerie Theater
Volksgartenstraße 25
50677 Köln
Details

Besetzung

Auf der Bühne: Maximilian von Mühlen, Natalia Voskoboynikova, Boshi Nawa (shibari-Performance)

Stab

Sprecher: Julia Karl, Marcus Mies, Theresia Erfort und Ursula Wüsthof u.a.
Musik: G. Scelsi,J. Biaffra, Natalia Voskoboynikova u.a.
Audio-Art: József Iszlai (Budapest)
Video-Art: Ivó Kovács (Budapest)
Kostüme: Emese Kasza (Budapest)
Texte: Aischylos, Marinetti, Shelley, Kafka, Szabó u.a
Foto: Ivó Kovács

Bilder

Weitere Angaben

Förderer: Kulturamt Köln, Rhein Energie Stiftung Kultur, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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