ÖFFNUNG DER THEATER IN NRW AB 30.05.2020 MÖGLICH - VIELE INDIVIDUELLE LÖSUNGEN

Liebes Publikum,

wir verweisen auf die aktuellen Beschlüsse von Bund, Land und Stadt Köln, nach denen die Corona-Schutzmaßnahmen-Lockerung eine Öffnung von Theatern und Opernhäusern ab dem 30. Mai 2020 ermöglicht.

Aktuell stehen große Aufgaben vor den großen und kleinen Häusern sowie den freien Gruppen unserer Theater-Stadt. Zahlreiche Auflagen müssen umgesetzt werden, viele individuelle Entscheidungen sind nötig. Global gültige Infos können wir nicht bieten. Wir bitten Sie, sich individuell zu informieren!

Wir möchten Sie bitten, die Kultur unserer Stadt wieder mit zu beleben: GEHEN SIE INS THEATER! - es ist großartig, was dort spontan, kreativ und künstlerisch geleistet wird!

Kultur lebt in Köln.

Solidarischen Zusammenhalt, Verständnis und Achtsamkeit füreinander halten wir nach wie vor für besonders wichtig!

Vielen Dank!

Berufskolleg Ehrenfeld präsentiert: „Queer denken - Einfach ich sein“

Volksbühne am Rudolfplatz Berufskolleg Ehrenfeld

Liebe, Freundschaft, Mut und Toleranz – das sind die Eckpunkte eines spannenden Musicalprojekts, das jetzt am Berufskolleg Ehrenfeld gestartet ist. Es erzählt die wechselvolle Geschichte eines jungen Menschen, der als Mädchen geboren wurde, sich aber schon immer als Junge fühlte. Als junger Erwachsener, der mitten im Prozess der Geschlechtsumwandlung steckt, verschlägt es ihn berufsbedingt nach Köln. Weil er auf dem Papier noch weiblich ist, findet er sich unversehens in einem Mädchenwohnheim wieder. Gemeinsam mit seiner lesbischen besten Freundin erkundet er sein neues Umfeld, verliebt sich, wird abgewiesen und muss viele Hürden überwinden, bevor er schließlich sein Glück findet.

Das Besondere an diesem Projekt: Unter der Anleitung erfahrener Bühnenprofis stehen hier einheimische und zugewanderte Schülerinnen und Schüler gemeinsam auf der Bühne. Die Internationalen Förderklassen an Kölner Berufskollegs (IFK) richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrations- oder Fluchthintergrund, die noch nicht lange in Deutschland leben und kein oder wenig Deutsch verstehen und sprechen. Die gemeinsame Musicalproduktion von IFK- und Schülern aus Regelklassen soll den zugewanderten jungen Erwachsenen das Ankommen in Deutschland erleichtern, indem es über die intensive Zusammenarbeit Kontakte zwischen ihnen und einheimischen Schülerinnen und Schülern fördert. Das Patenschaftsprojekt steht unter der Leitung des gemeinnützigen Vereins „music4everybody e.V.“ aus Frechen, der schon seit vielen Jahren integrative Musicalprojekte konzipiert und organisiert.

Das aktuelle Projekt stellt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aber auch Projektleiterin Stephi Siebert und ihr erfahrenes Dozententeam vor neue Herausforderungen: Denn nicht nur der Unterricht in Tanz und Gesang, Schauspiel und Bühnenbildbau ist für manche der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer neu und ungewohnt. Auch die nicht alltägliche Thematik verlangt allen Beteiligten einiges ab. „In den Intergrationsklassen sind auch viele Jugendliche aus dem arabischen Raum“, erklärt Stephi Siebert. „In einigen dieser Herkunftsländer drohen Menschen, die zum Beispiel ihre gleichgeschlechtliche Sexualität offen leben, Haftstrafen oder sogar der Tod.“ Um das sensible Thema angemessen aufzubereiten, arbeitete der Verein mit dem Kölner Jugendzentrum Anyway zusammen, das sich als Anlaufstelle für schwule, lesbische, bi, trans oder queere Heranwachsende versteht. In einem Workshop für die Musicalteilnehmer erklärte ein Team von jungen Erwachsenen Grundlegendes, erklärte Begriffe und beantwortete viele Fragen.

Das integrative Musicalprojekt „Queer denken!“ wird durch die Stiftung „wir helfen“ gefördert.

Veranstalter: music4everybody! e.V.

Mo, 22. Juni19:30 Uhr Erwachsene
, Schauspiel
, Jugend
,

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Ort

Volksbühne am Rudolfplatz
Aachener Str. 5
50764 Köln
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