ÖFFNUNG DER THEATER IN NRW AB 30.05.2020 MÖGLICH - VIELE INDIVIDUELLE LÖSUNGEN

Liebes Publikum,

wir verweisen auf die aktuellen Beschlüsse von Bund, Land und Stadt Köln, nach denen die Corona-Schutzmaßnahmen-Lockerung eine Öffnung von Theatern und Opernhäusern ab dem 30. Mai 2020 ermöglicht.

Aktuell stehen große Aufgaben vor den großen und kleinen Häusern sowie den freien Gruppen unserer Theater-Stadt. Zahlreiche Auflagen müssen umgesetzt werden, viele individuelle Entscheidungen sind nötig. Global gültige Infos können wir nicht bieten. Wir bitten Sie, sich individuell zu informieren!

Wir möchten Sie bitten, die Kultur unserer Stadt wieder mit zu beleben: GEHEN SIE INS THEATER! - es ist großartig, was dort spontan, kreativ und künstlerisch geleistet wird!

Kultur lebt in Köln.

Solidarischen Zusammenhalt, Verständnis und Achtsamkeit füreinander halten wir nach wie vor für besonders wichtig!

Vielen Dank!

Die Entführung aus dem Serail

Oper/ \Köln Oper Köln

Bei einem Überfall auf Belmontes Schiff fielen dessen Verlobte Konstanze, deren Dienerin Blonde sowie Belmontes Diener Pedrillo, Blondes Verlobter, in die Hände von Seeräubern. Bassa Selim kaufte die drei auf einem Sklavenmarkt und lässt sie in seinem Serail gefangen halten. Belmonte will die Gefangenen befreien …

» – künftigen Montag werden wir die Erste Probe machen. – Ich freu mich recht auf diese oper, das muss ich ihnen gestehen.« (Mozart an seinen Vater Leopold)

Mozart hatte sich 1781, 25-jährig, aus den Diensten des Fürsterzbischofs Colloredo befreit und war nach Wien gegangen, um sich hier – in sicherer Distanz zum väterlichen Salzburg – eine eigene Existenz aufzubauen. »Salzburg ist der Bettelort, der Ort der Untätigkeit, des Verlusts; Wien ist der beste Ort, der Ort möglicher Arbeit, möglichen Glücks.« (Mozart an Vater Leopold). Er bemühte sich, sozusagen als freischaffender Künstler, um Anstellungen, Konzerte, Schüler und Opern- Kompositionsaufträge – ein damals höchst riskantes, weil finanziell ziemlich aussichtsloses Unterfangen. So kam ihm die Theaterreform von Kaiser Joseph II., der das Burgtheater zum Deutschen Nationaltheater umformen ließ und ein (deutschsprachiges) »National-Singspiel« verlangte, gerade recht: Das Singspiel »Die Entführung aus dem Serail« wurde am 16. Juli 1782 mit großem Erfolg am Burgtheater uraufgeführt und bedeutete für Mozart den Durchbruch als Opernkomponist. Mozart genoss den außerordentlichen Erfolg: »die leute, kann ich sagen sind recht Närrisch auf diese oper. es thut einem doch wohl wenn man solchen beyfall erhält.«

Doch woher kam Mozarts unwiderstehliche Wirkungskraft? Mozart, genauer Beobachter seines Umfelds, stellte nicht Figuren dar, die zeigen, warum sie und wie sie sind. Ihm ging es um Zwischenmenschliches, darum, Menschen in ihrer Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit zu erfassen, das aus ihrer jeweiligen Persönlichkeit resultierende Handeln zu Charakter und Vorgeschichte der agierenden Personen in Beziehung zu stellen – und das Ergebnis in die Sprache der Musik zu übersetzen.

Premiere: So, 17. Mai 2020

Fr, 12. Juni19:30 Uhr Jugend
, Erwachsene
, Oper
,

Weitere Termine

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Ort

Oper/ \Köln
Rheinparkweg 1
50679 Köln
Details

Besetzung

BASSA SELIM - N. N.
KONSTANZE - KATHRIN ZUKOWSKI
BELMONTE - WILLIAM GOFORTH
BLONDE - ALINA WUNDERLIN
PEDRILLO - ANTON KUZENOK
OSMIN - LUCAS SINGER
ORCHESTER - GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

Stab

MUSIKALISCHE LEITUNG - RAINER MÜHLBACH
INSZENIERUNG - KAI ANNE SCHUHMACHER
BÜHNE - CHRISTOPH GEHRE
KOSTÜME - VALERIE HIRSCHMANN
LICHT - NICOL HUNGSBERG

Bilder

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