ÖFFNUNG DER THEATER IN NRW AB 30.05.2020 MÖGLICH - VIELE INDIVIDUELLE LÖSUNGEN

Liebes Publikum,

wir verweisen auf die aktuellen Beschlüsse von Bund, Land und Stadt Köln, nach denen die Corona-Schutzmaßnahmen-Lockerung eine Öffnung von Theatern und Opernhäusern ab dem 30. Mai 2020 ermöglicht.

Aktuell stehen große Aufgaben vor den großen und kleinen Häusern sowie den freien Gruppen unserer Theater-Stadt. Zahlreiche Auflagen müssen umgesetzt werden, viele individuelle Entscheidungen sind nötig. Global gültige Infos können wir nicht bieten. Wir bitten Sie, sich individuell zu informieren!

Wir möchten Sie bitten, die Kultur unserer Stadt wieder mit zu beleben: GEHEN SIE INS THEATER! - es ist großartig, was dort spontan, kreativ und künstlerisch geleistet wird!

Kultur lebt in Köln.

Solidarischen Zusammenhalt, Verständnis und Achtsamkeit füreinander halten wir nach wie vor für besonders wichtig!

Vielen Dank!

Doris Uhlich - TANK

tANZfAKtUR Doris Uhlich

TANK ist eine Soloperformance von Doris Uhlich in Zusammenarbeit mit Boris Kopeinig zum Thema „Körper 2.0“. Im Zentrum stehen Fragen nach der Rolle des Körpers in einer zunehmend digitalisierten und technologisierten Welt. Die renommierte Wiener Choreografin und Performerin entwirft das Stück rund um einen von dem Berliner Kollektiv Proper Space gebauten Tubus, der zu einem Ort des Studiums und der Erprobung von Körpertransformationen wird. Zu der vibrierenden Musik von Boris Kopeinig entstehen cineastische Bilder, die sich aus robotischen, biotechnologischen und medizinischen Assoziationsketten entspinnen. TANK zeichnet dystopische Aussichten über technologische Glücksversprechungen, über die Zukunft des Körpers, das Ausgeliefertsein, aber auch seine Widerspenstigkeit.

Doris Uhlich ist eine der derzeit gefragtesten zeitgenössischen Choreograph*innen Österreichs. In ihren Arbeiten setzt sie sich vielfach mit Körpernormen und vermeintlichen Schönheitsidealen auseinander. Seit ihrem Stück more than naked (2013) beschäftigt sich Doris Uhlich in ihren Arbeiten zudem mit der Darstellung von Nacktheit jenseits von Ideologie und Provokation. Dabei nimmt Musik – besonders elektronische Tanzmusik von New Wave bis Techno – eine wichtige Rolle ein. Für die Performance Ravemachine (2016) hat Doris Uhlich gemeinsam mit dem Tänzer und Choreographen Michael Turinsky den Nestroy-Spezialpreis für „Inklusion auf Augenhöhe“ gewonnen.

 


Presse:


Doris Uhlichs Performance „Tank“ verstört und ist genial. Ein Schaudern, eine gewisse Angst vor dem gefährlichen Etwas, was in diesem neblig trüben Tubus heranwächst, befällt schon den Betrachter. Auch ganz real. Und doch hat die ganze Szenerie etwas überaus Ästhetisches, kunstvoll Minimalistisches, was im Verlauf noch mehr an Gewicht gewinnen wird, um alsbald zerstört zu werden.

Christian Oscar Gazsi Laki, Westdeutsche Zeitung

Sa, 23. Mai20:00 Uhr Erwachsene
, Tanz
, Performance

Weitere Termine

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Ort

tANZfAKtUR
Siegburger Straße 233w (Hinterhof)
50679 Köln
Details

Besetzung

Choreografie & Performance:
Doris Uhlich

Stab

Konzeption:
Doris Uhlich
Boris Kopeinig

Dramaturgische Zusammenarbeit:
Adam Czirak
Yoshie Maruoka

DJ:
Boris Kopeinig

Text:
Boris Kopeinig
Doris Uhlich

Tank Proper Space:
Angela Ribera
Konstanze Grotkopp
Julietta Collas

Licht:
Sergio Pessanha

Technische Beratung:
Gerald Pappenberger

Presse/Kommunikation:
Jonathan Hörnig

Produktion:
Marijeta Karlovic-Graf
Margot Wehinger

Internationale Distribution:
Something Great

Dank an Karin Harasser und Marian Kaiser

Bilder

Weitere Angaben

Gefördert durch:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Kulturamt der Stadt Köln

Koproduziert durch:
Das tanzhaus nrw
ImPulsTanz
brut Wien und insert (Theaterverein)

insert (Theaterverein) wird durch die Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.