ÖFFNUNG DER THEATER IN NRW AB 30.05.2020 MÖGLICH - VIELE INDIVIDUELLE LÖSUNGEN

Liebes Publikum,

wir verweisen auf die aktuellen Beschlüsse von Bund, Land und Stadt Köln, nach denen die Corona-Schutzmaßnahmen-Lockerung eine Öffnung von Theatern und Opernhäusern ab dem 30. Mai 2020 ermöglicht.

Aktuell stehen große Aufgaben vor den großen und kleinen Häusern sowie den freien Gruppen unserer Theater-Stadt. Zahlreiche Auflagen müssen umgesetzt werden, viele individuelle Entscheidungen sind nötig. Global gültige Infos können wir nicht bieten. Wir bitten Sie, sich individuell zu informieren!

Wir möchten Sie bitten, die Kultur unserer Stadt wieder mit zu beleben: GEHEN SIE INS THEATER! - es ist großartig, was dort spontan, kreativ und künstlerisch geleistet wird!

Kultur lebt in Köln.

Solidarischen Zusammenhalt, Verständnis und Achtsamkeit füreinander halten wir nach wie vor für besonders wichtig!

Vielen Dank!

Marcel Duchamp Die Braut von ihren Junggesellen nackt entblößt, sogar …

Barnes Crossing Tanz macht sichtbar

Das Künstlerteam TANZMACHTSICHTBAR (Jordão/Geyer/Dörstel) destilliert immer aus einem bildkünstlerischen Ausgangswerk dessen Essenz und transformiert diese in eine Bewegungsmatrix, eine Art Bewegungs-Partitur, die als gemeinsame Basis für zwei unterschiedliche Choreographien genutzt wird.

DAS BERÜHMTE GLASSKULPTUREN-BILD VON MARCEL DUCHAMP. EIN WERK DER BILDENDEN KUNST: EINE BRAUT. NEUN JUNGGESELLEN. EINE CHOREOGRAPHIN. EIN KURATOR. EIN DUO: TÄNZERIN UND TÄNZER. EIN EXPERIMENTELLER KAMPF-SPIEL-TANZ ZWISCHEN GESCHLECHTERROLLEN. EINE TANZ-PERFORMANCE.

Die Choreographin Carla Jordão und der Kurator und Künstler Wilfried Dörstel schauen auf das Glasskulpturen-Bild (das Grosse Glas) des Künstlers Marcel Duchamp, einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts, und nehmen die abstrakt gestaltete Vision einer energetischen Neustrukturierung der klassischen Mann-Frau-Beziehung als Matrix der inneren und äußeren Bewegungen zueinander im Raum. Erotische Anziehungskräfte, ausgetragen „mit verschränkten Armen“, münden in einen Kampf-Spiel-Tanz. Dieser fragt nach der Möglichkeit einer „heiligen Vermählung“, ohne in eine geschlechterrollenfixierte Beziehung zu fallen.

Duchamp provoziert seitdem unser Denken und Verständnis bezüglich Geschlechterrollen. Jordão und Dörstel transformieren die abstrakten Konfigurationen des Großen Glases in konkrete, verkörperlichte Formen und entwickeln eine neue Raum-/Zeit-Struktur.

So, 08. März18:00 Uhr Erwachsene
, Tanz

Weitere Termine

Keine weiteren Termine gefunden

Ort

Barnes Crossing
Industriestraße 170
50999 Köln
Details

Besetzung

Tanz:
Abine Leão Ka
Katharina Geyer

Stab

Konzept:
TANZMACHTSICHTBAR
Katharina Geyer
Wilfried Dörstel

Choreographie 1:
Carla Jordão

Choreographie 2:
Wilfried Dörstel

Sound:
Timm Roller

Licht:
Garlef Kessler

Kostüm:
Carla Jordão
Charlotte Felder

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Kulturamt der Stadt Köln Landesbüro Dortmund, dem Kulturbüro Mönchengladbach und dem Kultursekretariat NRW.

Koproduziert mit dem tanz.tausch-Festival Köln.

Unterstützt von der TanzFaktur Köln, Barnes Crossing Rodenkirchen Köln, der Kunsthalle Düsseldorf und dem BIS-Zentrum Mönchengladbach.

Bilder

Weitere Angaben

Reservierung unter: dancemakesvisible@gmail.com

Infos zum Stück: www.dancemakesvisible.com

Ticketpreise: 8 - 16 € (nach eigenem Ermessen)

Tickets