ABSAGE ALLER VERANSTALTUNGEN BIS 19.04.2020

Allgemeinverfügung der Stadt Köln vom 16.03.2020 zu weiteren kontaktreduzierenden Maß-nahmen zur Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz)


Gemäß §§ 16 Abs. 1 Satz 1, 28 Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG) wird zur Verhütung der Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 Virus-Infektionen folgende Allgemeinverfügung angeordnet: Der Betrieb folgender Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angeboten im Kölner Stadtgebiet ist ab sofort bis einschließlich 19.04.2020 untersagt: Sämtliche Vergnügungsstätten, insbesondere Bars, Clubs oder Diskotheken sowie Theater, Kinos und Museen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen. [...] Ab sofort bis zum 19.04.2020 ist im Kölner Stadtgebiet jegliche öffentliche Veranstaltung untersagt. Dies schließt Verbote von Versammlungen unter freiem Himmel [...] ein.

Siehe auch: Allgemeinverfügung der Stadt Köln


Solidarischen Zusammenhalt und Verständnis füreinander halten wir für besonders wichtig! ZIEH DICH RAUS! FLATTEN THE CURVE! (Anm. d. Redaktion)

Vielen Dank!

Der Nazi & der Friseur

Freies Werkstatt Theater Freies Werkstatt Theater

Nach dem Roman von Edgar Hilsenrath.
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Matrong. Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2016

Der Nazi, der sich selbst zum Juden macht: Edgar Hilsenraths Romangroteske, die in deutscher Sprache erstmals 1977 in Köln erschien, nimmt eine verstörende Erzählperspektive ein. Max Schulz, gelernter Friseur, macht in den 1930-er Jahren Karriere in der SS. Als Wachmann eines Konzentrationslagers tötet er mit eigener Hand seinen jüdischen Schulfreund Itzig Finkelstein und dessen ganze Familie. In der Nachkriegszeit nimmt er Itzigs Identität an, um sich der Verfolgung zu entziehen, und wandert nach Palästina aus. Max-Itzig, der Massenmörder, bringt es dort zum Untergrundkämpfer für den Staat Israel und zum geachteten Besitzer eines Friseursalons. Hilsenraths Provokation, die Shoah aus der Sicht eines Täters zu erzählen, hat an Wirksamkeit nichts eingebüßt. Die Doppelgestalt des Massenmörders, der in die Haut seines Opfers schlüpft und davonkommt, rührt an Grundfragen von Ethik, Moral und Schuld.

Premiere: Di, 02. Oktober 2018

So, 01. März20:00 Uhr Erwachsene
, Schauspiel

Weitere Termine

Mi | 29. Apr 2020 | 20:00
Do | 30. Apr 2020 | 20:00
Do | 07. Mai 2020 | 20:00
So | 10. Mai 2020 | 20:00
Sa | 13. Jun 2020 | 20:00
So | 14. Jun 2020 | 20:00

Ort

Freies Werkstatt Theater
Zugweg 10
50677 Köln
Details

Besetzung

Mit Till Brinkmann
und Philipp Sebastian

Stab

Inszenierung: Judith Kriebel
Ausstattung: Susanne Weibler
Bühnenfassung: Judith Kriebel und Gerhard Seidel

Bilder

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