tanz.tausch festival 2020: Kristel van Issum - Circle of Women ... / WEHR51- Female Utilities #3 / MIRA8_was bleibt / tatraum pr

Alte Feuerwache tanz.tausch Festival

17:30 Uhr: Kristel van Issum (Tilburg, NL) – Circles of Women Holding Hands
19:00 Uhr: WEHR51: Female Utilities #3 pass the wine and fuck plastic (PREMIERE)
19:30 Uhr: Einführung mit Maren Zimmermann
20:00 Uhr: MIRA (Köln): MIRA 8_was bleibt / tatraum projekte schmidt (Düsseldorf): ERSTENS.) oder dimensionen der gemengelage
22:00 Uhr: Nach(t)gespräch mit Maren Zimmermann

Kristel van Issum: Der Stuhlkreis erfährt eine Wiederbelebung. Auch die Choreografin Kristel van Issum schiebt die Stühle in den Kreis. Für ihre Performance-Forschung Circles Of Women Holding Hands lädt sie Frauen – bevorzugt zwischen 35 und 55 Jahren – ein, mit ihr ein Gespräch zu beginnen. Im Mittelpunkt stehen der Zeitgeist, Hypes, Trends, Überleben und weibliche Solidarität. Als Auftakt zeigt sie Filme von T.r.a.s.h., dem Tilburger Tanzkollektiv, mit dem sie zwanzig Jahre lang verbunden war. Fragen, die sie auslösen: Wie verwundbar sind wir gegenüber Fremden? Wie finden wir Anerkennung untereinander?
In englischer Sprache – Anmeldung erwünscht, pro Circle nur 10 Teilnehmerinnen.

MIRA: Wie steht es 2020 eigentlich mit “unseren“ Werten? Wenn postmoderne Beliebigkeit, kontinuierliche Individualisierungstendenzen und eine stetige Entfremdung des ICHs das Bild der Stunde konstant prägen… zugleich das Sehnen nach Gemeinschaft immer stärker wird?
Die bereits achte Tanzperformance MIRA 8_was bleibt der freien Kölner Tanzcompagnie MIRA, die 2018 mit dem Kölner Tanzpreis ausgezeichnet wurde, nimmt den aktuellen Wertewandel in einem Tänzer-Trio näher unter die choreografische Lupe.

tatraum Schmidt: Die Theater.Tanz.Performance „ERSTENS.) oder dimensionen der gemengelage“ ist die erste Inszenierung einer mehrteiligen Performancereihe. Den Themenschwerpunkt bilden die Wechselwirkungen eines durch den Klimawandel bedingten Kulturwandels und das Verhältnis des westlichen Menschen zur Natur. Die Performance bewegt sich im Spannungsfeld eines meditativen Innehaltens und performativen Agierens. Sie lotet die Parameter aus, die den Einzelnen oder eine Gesellschaft dazu veranlassen, Wissen in Handlung umzusetzen. Um den wissenschaftlichen Kontext stärker in die Performance einzubeziehen und neue Allianzen zu erkunden, ist tatraum für diese Produktion eine Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie eingegangen.

Premiere: Fr, 24. Januar 2020

Fr, 24. Januar17:30 Uhr Erwachsene
, Tanz

Ort

Alte Feuerwache
Melchiorstraße 3
50670 Köln

Besetzung

MIRA:
TänzerInnen:
Kirill Berezovski
Fa- Hsuan Chen
Dong Uk Kim
tatraum projekte schmidt:
Von/Mit:
Miriam Gronau
Adrián Castelló
Lena Visser
Cornelius Scharper
Petr Hastik
Rolf Schulz
Ceylan Hay
Renée Krug
Hannah Busch
Michael Schmidt

Stab

MIRA:
Künstlerische Leitung, Choreographie:
Julia Riera
Musik/Komposition:
Philip Mancarella
Licht/Technik:
Wolfgang Pütz
Kostüm:
Anna Mancarella
Produktionsleitung:
Anastasia Olfert
Kompaniemanagement, PR:
Caroline Skibinski
Fotos:
Anastasia Olfert
Administration:
Astrid Lutz
BLOG Videos, Konzept:
Boris Maximov
Philip Mancarella
tatraum projekte schmidt:
Von/Mit:
Miriam Gronau
Adrián Castelló
Lena Visser
Cornelius Scharper
Petr Hastik
Rolf Schulz
Ceylan Hay
Renée Krug
Hannah Busch
Michael Schmidt

Bilder

Weitere Angaben

Das tanz.tausch – tanz und performance festival 2020 wird gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder
Medienpartner: STADTREVUE & RAUSGEGANGEN

Tickets