Die hundertjährige Einsamkeit der deutschen Revolution

Theater Tiefrot nö theater

Es gibt kein historisch relevantes Ereignis, dem so wenig Aufmerksamkeit gewidmet wurde wie der Novemberevolution und ihren Folgen von 1918. Selbst im Jubiläumsjahr wird sie überschattet von den Jahrestagen von Karl Marx und der 68er Bewegung. Und dabei ist sie in ihrer Einzigartigkeit, einer zunächst erfolgreichen Revolution in Deutschland vor allem eins:Unangepasst. Denn die Beendigung des 1. Weltkrieges, die Grundsteinlegung für die parlamentarische Demokratie und die gesellschaftliche Utopie einer Alternative zum Kapitalismus sucht seit hundert Jahren verzweifelt nach Anhängerinnen.

Das nö theater nimmt den Karabiner in die Hand und wendet sich diesem blinden Fleck der Geschichte zu, sucht nach Ursachen und offenen Wunden und versucht in einem flammenden Plädoyer die Revolution dem Vergessen zu entreißen. Ein dokumentarisches Theaterstück über eine Geschichte zwischen zwei Weltkriegen, die sanft beginnt und mit Blut überzogen wird.

Premiere: Fr, 14. September 2018

Fr, 14. September20:30 Uhr

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Ort

Theater Tiefrot
Dagobertstraße 32
50668 Köln
Details

Stab

Regie:
Janosch Roloff

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