Ab Jetzt von Alan Ayckbourn

Theater am Sachsenring TAS - Ensemble

"Das Ding ist eine Komödienmaschine. Aber eine, die hinkt. Nichts ist hier mehr so, wie es sein sollte."
"Zum Brüllen komisch und zum Heulen traurig ist der Stoff, aus dem Alan Ayckbourns 1987 uraufgeführte Science-Fiction-Komödie 'Ab jetzt' gemacht ist...." Ayckbourn hat "Ab Jetzt" im Gründungsjahr des TAS geschrieben - natürlich haben wir es am unserem 30.Geburtstag im März 2017 gespielt.

Nahe Zukunft, ein Vorort in Nord-London. Draußen haben die "Töchter der Finsternis" die Herrschaft übernommen, eine wüste Bande mit bizarren Vorstellungen von "Recht und Ordnung". Drinnen, hinter Fensterläden aus Stahl, versucht Jerome, Komponist elektronischer Musik, seine kreative Blockade zu überwinden. Seit ihn Corinna mit der gemeinsamen Tochter Geain verlassen hat, fehlt ihm sein Material, er synthetisiert in seinen Kompositionen Originaltöne. Jerome lebt mit einem weiblichen Roboter zusammen, ursprünglich zur Verwendung als Kindermädchen konstruiert. Im Kampf um das Sorgerecht für seine Tochter greift Jerome zu extremen Mitteln.

Alan Ayckbourn ist einer der erfolgreichsten Komödienautoren der neueren Zeit in Europa.

"Ayckbourn ... schreibt über die Mühen der modernen Menschheit, den Pleuelstangen, Zahnrädern, Kolben des "großen Mechanismus" auszuweichen. Wo Shakespeare die Menschen exemplarisch fallen lässt, sieht Ayckbourn sie alltäglich hüpfen, stolpern und tanzen. Wo bei Shakespeare die Männer Macht und Bedeutung haben, sind bei Ayckbourn längst die Frauen Trägerinnen der Potenz und des Lebenswillens." (Die ZEIT)

"Das Ding wird mit einer Lochkarte zum Leben erweckt. Es hört auf den Namen Gou 300 F. Es ist ein Roboter. Es funktioniert auf Stichwort. Es kassiert Lacher. Es schlägt sogar Türen hinter sich zu. Das Ding ist eine Komödienmaschine. Aber eine, die hinkt. Nichts ist hier mehr so, wie es sein sollte. Die Farce hängt schief in den Angeln, und die Themen, die ihre Klippklapp- Dramaturgie abspult, sind nicht Seitensprünge und Salonintrigen, sondern Isolation, Terror, Bandenkriege, Liebesverlust. Die Zeit: ganz nahe Zukunft. Mit 'Ab jetzt' hat Alan Ayckbourn seine wohl düsterste Farce geschrieben - die Komödie als Endspiel." (Spiegel, 1989)

 

 

Premiere: Do, 10. November 2016

Sa, 04. November20:00 Uhr Erwachsene
, Schauspiel

Weitere Termine

Mi | 20. Dez 2017 | 20:00
Do | 21. Dez 2017 | 20:00
Fr | 22. Dez 2017 | 20:00

Ort

Theater am Sachsenring
Sachsenring 3
50677 Köln
Details

Stab

Inszenierung: Joe Knipp
Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen

Besetzung

Richard Hucke, Charlotte Welling, Heike Huhmann, Martina Kock, Franziska Seifert.

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