Die Vierzig Tage des Musa Dagh

Bühne der Kulturen Bühne der Kulturen

Eine Literaturoper frei nach dem gleichnamigen Roman von Franz Werfel

Wie kommt es zu Konflikten zwischen unterschiedlichen Völkern?
Ist der Mensch ein Individuum oder nur Mitglied eines völkischen Kollektivs?
Der Autor Franz Werfel (1890-1945) beschäftigte sich in seinem Roman „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ mit den Greueltaten der jungtürkischen Regierung an dem armenischen Volk im Jahr 1915.

Gabriel Bagradian, ein armenischer Intellektueller, der mit seiner französischen Frau seine Familie in der Türkei besucht, wird in seinem Heimatdorf Opfer von Repressionen, die die Ausrottung des armenischen Volks zum Ziel haben. Gabriel beginnt gegen die von der Regierung angeordneten Verschickungen der Dorfbewohner Widerstand zu leisten. Die Ereignisse ziehen ihn in einen blutigen Überlebenskampf. Der europäisch gesinnte Kosmopolit muss erfahren, dass ihn seine Volkszugehörigkeit immer mehr von seinem bisherigen Leben in Frankreich entfremdet.

Die Literatur-Oper Köln repräsentiert eine eigenständige Gattung des Musiktheaters, die die Kunstformen Oper, Schauspiel und Literatur in sich vereint.

Premiere: Mi, 10. Mai 2017

Fr, 19. Mai20:00 Uhr Erwachsene
, Oper

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Ort

Bühne der Kulturen
Platenstr. 32
50825 Köln
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