DIN A 13 tanzcompany

Die DIN A 13 tanzcompany wurde 1995 von der Choreografin Gerda König gegründet und ist international eines der wenigen Tanzensembles, deren Mitglieder sich aus Tänzern mit unterschiedlichen Körperlichkeiten zusammensetzt.
Der künstlerische Ansatz der Kompanie liegt in der Erforschung und Sichtbarmachung der Bewegungsqualität „anderer Körper“, die in ihrer Diversität für die choreografische Arbeit genutzt wird. Gerade diese Bewegungen sind es, die begeistern und faszinieren, da sie die Sehgewohnheiten und Normideale des zeitgenössischen Tanzes hinterfragen und ihn gleichzeitig durch neue Impulse bereichern. Vermutete Grenzen und Wertungen zwischen körperlichen Besonderheiten und tänzerischer Höchstleistung werden in choreographischen Bildern aufgelöst, die provozierend Fragen stellen und zu einem künstlerischen Dialog auffordern. - und so wird das Unerwartete eines anderen Körpers zur ästhetischen Erfahrung, deren Ausdruck neue Qualitatsmaßstäbe setzt.

Der Erfolg, der seit der Gründung des Ensembles stetig gewachsen ist, ist unter anderem den Koproduktionen mit regionalen und internationalen Künstlern zuzuschreiben. 

Durch die ständige künstlerische Auseinandersetzung mit kulturellen Realitäten, Traditionen, politisch und historisch bedingten und sozial geprägten Gegebenheiten, verfolgt Gerda König in kontinuierlicher Weise ihren choreographischen Forschungsansatz.
Hierbei liegt es in Ihrem besonderen Interesse den kreativen Prozess im Dialog mit den Künstlern vor Ort zu führen, um neue Ansätze für ihre künstlerische Arbeit zu suchen.
Diese Herangehensweise eröffnete ihr in den vergangenen Jahren die Möglichkeit eines vergleichenden, choreographischen Kulturaustausches, der ihr künstlerisches Schaffen geprägt hat und ihren Choreographien eine unverkennbare Handschrift verleiht.

Durch die kontinuierliche künstlerische wie vielschichtige konzeptuelle Entwicklung der Tanzkompanie, wurde DIN A 13 zu einem der führenden mixed-abled Tanzensembles weltweit.

„Die Kölner Königin des so genannten „mixed-abled Tanzes“ löst vor dem erstaunten Publikum erstaunliche Denkblockaden, wenn sie herrlich lakonisch Schönheitsideale nicht aus dem Katalog bezieht, sondern sie mit Haut und Haar verschlingt. Sie legt die „Gestalt“ des Tanzes in Gips, sie vernäht die Grenzen zwischen Körpern zu symbiotisch doppelköpfigen Wesen. Ihre Kompanie DIN A 13 – genannt „mit und ohne Besonderheiten“ – ist pure Avantgarde.
Gerda König kann alles, „bloß nicht normal“ sein. Exhibitionismus und Intelligenz liegen bei ihr auf gleicher Wellenlänge. Sie sprengt die Käfige und tanzt irgendwo zwischen São Paulo und Nairobi an der Lust, „dass Normalität nur das ist, was man daraus macht“.
Arnd Wesemann, Redakteur, tanz

Kontakt

Straße:Gereonshof 4
Ort:5067 Köln
Telefon:+49 (0) 176 23297567
dina13@gmx.de
Website:www.din-a13.de

Öffnungs-/Bürozeiten

keine offiziellen Bürozeiten

Spielorte

Tickets & Preise

die Preise varieren je nach Spielort und Projekt - aktuelle Informationen gibt es auf den jeweiligen Stücke-Seiten

Barrierefreiheit

Da wir eine mixed-abled Company sind, sind unsere Spielorte immer so gewählt, dass sie die größtmögliche Barrierefreiheit bieten - nicht immer können wir Audiodiscription oder Gebärdendolmetscher anbieten - ein barrierefreier Zugang für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit (Gehbehinderung, Rollstuhlfahrer etc.) ist definitiv immer gegeben.

Anfahrt & Parken

Aktuelle Informationen gibt es auf den jeweiligen Stücke-Seiten

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